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Land schreibt Mund- und Nasen-Schutz für Einkauf und ÖPNV vor

Tragen von Mund- und Nasen-Schutz wird vom Land vorgeschrieben. Zum besseren Schutz haben die Menschen in Baden-Württemberg ab Montag, 27. April 2020, beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr einen Schutz über Mund und Nase zu tragen. Die Pflicht gilt auch für Kinder ab sechs Jahren.

Damit kommt nun die Vorgabe, die Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 15. April schon gegenüber der Presse angekündigt hatte. Oberbürgermeister Matthias Braun hält das Tragen eines entsprechenden Schutzes für sinnvoll.

 

„Jeder kann Vorbild sein“
„Ich halte einen solchen Mund- und Nasen-Schutz für sinnvoll, wenn man sich insbesondere an verdichteten öffentlichen Orten befindet, wo man anderen Menschen näherkommt und den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 Meter unterschreitet“, erklärt Oberbürgermeister Matthias Braun. Dies könne etwa beim Einkauf der Fall sein. „Jeder kann auch das Tragen eines solchen Mund- und Nasen-Schutzes die weitere Ausbreitung von Corona eindämmen beziehungsweise verlangsamen. Jeder kann dabei auch ein Vorbild sein.“ Das Ansteckungsrisiko kann durch einen solchen Schutz nach Auffassung vieler Mediziner verringert werden.

Dieser einfache Mund- und Nasen-Schutz ist an verschiedenen Stellen Oberkirchs erhältlich, unter anderem bei den Apotheken. Aber auch ein Schal vor Mund und Nase kann helfen. Schnittmuster für solche einfachen Stoffmasken sind unter den nachfolgenden Links im Internet zu finden:

 

Nähanleitung der Stadt Essen für eine einfache Maske für Mund und Nase (PDF)

Burda Style: Anleitung mit Schnittmuster

Nähfrosch.de: Einfache Maske für Mund und Nase selber machen

#StayHomeAndSew: Online Portal, welches selbstgenähte Masken von Ehrenamtlichen an soziale Einrichtungen mit Bedarf vermittelt

 

Es gibt zudem auch Schneidereien in Oberkirch und dem Renchtal, die solche einfachen Masken anbieten.

„Zwar garantiert ein Mund- und Nasen-Schutz aus Stoff keinen 100-prozentigen Schutz, aber er verringert das Risiko, andere anzustecken oder selbst angesteckt zu werden“, erläutert das Stadtoberhaupt. Durch den Stoff wird zumindest ein Teil des Speichels, der automatisch beim Sprechen fein in der Luft verteilt wird, abgefangen. Personen, die einen solchen Schutz tragen, fassen sich auch weniger häufig ins Gesicht.

Einhaltung von Hygieneregeln wichtig
Wichtig ist aber, dass man sich nicht in falscher Sicherheit wiegt. Hygieneregeln wie beispielsweise regelmäßiges Händewaschen, das Beachten der Nies- und Hustenetikette sowie die Einhaltung des weiterhin geltenden Kontakt- und Versammlungsverbots bleiben die wichtigsten Maßnahmen zum Schutz gegen das Virus. Zudem müsse der wiederverwendbare Stoffschutz täglich bei mindestens 90 Grad gewaschen oder auf dem Herd im Wasserbad fünf Minuten ausgekocht werden.