Oberkirch Corona

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Corona-Soforthilfe-Programm

Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes und des Landes Baden-Württemberg, das gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Land- und Forstwirte und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Soforthilfe unterstützt hat, ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

 

Alle Anträge auf Soforthilfe, die form- und fristgerecht gestellt wurden, werden selbstverständlich zügig und im gewohnten Prozess bearbeitet. Bei der Soforthilfe Corona handelt es sich um das größte Wirtschaftsförderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs. An dessen Umsetzung arbeiten in unserem Haus, in den zwanzig Kammern, der Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum und der L-Bank im Land täglich hunderte von Beschäftigte mit großem Engagement.

Überbrückungshilfe Corona

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschuss­programm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro.

Eine Antragstellung ist noch nicht möglich.
Die Richtlinien, Vollzugshinweise und Antragsformulare werden derzeit in laufenden, intensiven Abstimmungen zwischen Bund und Ländern erarbeitet. Sobald es weitere Informationen über die Antragsstellung gibt, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.

 

Alle Informationen zu den Förderbedingungen finden Sie hier.

Hilfe und Beratung

Fragen und Antworten zur Soforthilfe

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Förderprogramm und zur Anstragsstellung finden Sie auf der Corona-Seite des Landes Baden-Württemberg.

 

Industrie- und Handelskammer

Handwerkskammer

Freie Berufe

Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Bestimmung der Mitarbeiterzahl

Die Mitarbeiterzahl wird in Jahresarbeits­einheiten angegeben.

Jeder, der in einem Unternehmen oder auf Rechnung die­ses Unternehmens während des gesamten Berichtsjahres einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen ist, zählt als eine Einheit. Für Teilzeitbeschäftigte, Saisonarbeitskräfte und Personen, die nicht das ganze Jahr gear­beitet haben, ist der jeweilige Anteil auf die Einheit anzurechnen.

Das Kriterium „Mitarbeiterzahl“ umfasst also Vollzeit-, Teilzeit- und Zeitarbeitskräfte sowie Saisonper­sonal und schließt folgende Gruppen ein:

  • Lohn- und Gehaltsempfänger
  • für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmern gleichgestellt sind (kann auch Zeit- oder sogenannte Leiharbeitskräfte einschließen)
  • mitarbeitende Eigentümer
  • Teilhaber, die eine regelmäßige Tätigkeit in dem Unternehmen ausüben und finanzielle Vorteile aus dem Unternehmen ziehen

In der Mitarbeiterzahl nicht enthalten sind Auszubildende oder in der beruflichen Ausbildung stehende Personen, die einen Lehr- bzw. Berufsausbildungsvertrag haben. Die Dauer des Mutterschafts- bzw. Elternurlaubs wird nicht mitgerechnet.

Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.
Unternehmen mit 11 oder mehr Beschäftigten könne ihre Auszubildenden anrechnen, müssen es aber nicht.

Folgender Berechnungsschlüssel gilt für Teilzeitkräfte:

  • Beschäftigte bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • über 30 Stunden = Faktor 1
  • auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Beispiel:
Sie beschäftigen 8 Mitarbeiter auf Vollzeit und 8 Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis.
8 Vollzeite = 8
8 450 Euro = 2,4

Gesamt = 10,4 --> Sie geben 11-50 Mitarbeiter im Antrag an.

Bei der Berechnung der Beschäftigtenzahl sind auch die Daten von Partner- oder verbundenen Unternehmen miteinzubeziehen:

  • Partnerunternehmen: Finanzielle Partnerschaft, ohne dass ein Unternehmen dabei mittelbar oder unmittelbar eine tatsächliche Kontrolle über das andere ausübt (Beteiligung zwischen 25% und 50%).
  • Verbundenes Unternehmen: Mehrheit (>50%) der Anteile/Stimmrechte durch ein anderes Unternehmen gehalten, oder ein Unternehmen kann einen beherrschenden Einfluss (= Entscheidungsgewalt) auf ein anderes Unternehmen ausüben.

Grundlage bildet die KMU-Definition der Europäischen Union.

Was bedeutet De-minimis

Teil des Förderantrags ist eine De-minimis-Erklärung. Was bedeutet De-minimis?

Existenzgründer und Unternehmen können Fördermittel durch die öffentliche Hand erhalten. Da diese Fördermittel oft zinsvergünstigt oder als Zuschuss gewährt werden, dürfen bestimmte Grenzen nicht überschritten werden. Denn sonst können Fördermittel wettbewerbsverzerrend wirken. Die Regelungen zur maximalen Höhe der Fördermittel werden unter de-minimis zusammengefasst.

Seit Januar 2007 darf die Summe der bewilligten Fördergelder laut de-minimis Regelung innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre die Grenze von 200.000 Euro nicht übersteigen. Im Straßenverkehrssektor liegt der de-minimis Schwellenwert für Fördergelder  innerhalb von drei Steuerjahren sogar bei nur 100.000 Euro.

Insgesamt dürfen die Fördermittel – dazu zählen Zuschüsse, Darlehen und auch Bürgschaften – maximal 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen betragen. Auch hier sieht die de-minimis Verordnung eine um 750.000 Euro niedrigere Schwelle für den Straßenverkehrssektor vor.

Weitere Infos finden Sie hier.

Kontakt

Stadtverwaltung Oberkirch
Nadine Klasen
Wirtschaftsförderung
Tel.: 07802 82-250

Fax: 07802 82-625
Mobil: 0162 99 82 106
n.klasen@oberkirch.de

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77704 Oberkirch

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