Oberkirch Corona

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Unterstützung für Eltern

Das aktuelle Infektionsgeschehen erfordert immer noch besondere Vorgehensweisen in den Schulen und Kindergärten und stellt auch für die Familien eine große Herausforderung dar.

Um das Bildungs- und Betreuungsangebot in den Oberkircher Einrichtungen weiterhin gut aufrechterhalten sind gemeinsame Maßnahmen zum Schutz vor möglichen Ansteckungen notwendig. Dabei gilt es die richtige Balance zwischen der täglichen Öffnung der Einrichtungen und dem Gesundheitsschutz für alle Beteiligten vor Ort jeweils zu finden.

Die Änderung der Corona-Hauptverordnung Baden-Württembergs macht auch Änderungen in den Unterverordnungen notwendig. Diese betreffen sowohl die CoronaVO Schule als auch die CoronaVO Kita.
Bei der CoronaVO Kita gab es keinen wesentlichen Anpassungsbedarf. Die Neuerungen bei den Schulen betreffen beispielsweise die inzidenzabhängigen Einschränkungen oder die Absonderungen im Falle einer Infektion in einer Klasse/Gruppe. Oberste Zielsetzung ist weiterhin, die Gesundheit aller am Bildungsleben Beteiligten zu schützen und Einschränkungen im Schul- und Kindergarten-Betrieb zu vermeiden.  

In den Kindergärten und in der Kindertagespflege findet weiterhin wieder ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

 

Schnelltests in den Kindergärten
Neben der konsequenten Einhaltung der Gruppentrennung ist auch das Testen ein wichtiger Baustein der Vorsorge in den Kindergärten.

Seit Februar ist für das pädagogische Fachpersonal die Möglichkeit eingerichtet, sich wöchentlich zweimal testen zu lassen.

Doch das aktuelle Impfgeschehen macht deutlich, dass trotz der bislang schon unternommenen Anstrengungen noch verstärkt getestet werden muss. Deshalb sieht die Strategie des Landes vor, zusätzlich auch freiwillig zweimal die Woche die Kinder freiwillig zu testen. Land und Kommunen haben sich darauf verständigt, die Kosten für die Beschaffung der Schnelltests gemeinsam zu tragen. Ein hoher Anteil wird jedoch von den Städten und Gemeinden getragen.

Für die Umsetzung der Teststrategie in Oberkirch wurde ein gemeinsames Vorgehen unter den Kindergartenträgern vereinbart. Die Stadt Oberkirch hat dabei die Beschaffung und Verteilung der Schnelltests übernommen. Für die freiwilligen Tests der Kindergartenkinder wurden sogenannte „3 in 1 – Schnelltests“ angeschafft. Diese können nicht nur im Nasen- beziehungsweise Rachenbereich eingesetzt werden, sondern auch als Lolli-Test im Mund genutzt werden. Die kindgerechte Anwendung als Lolli-Test war bei der Beschaffung wichtig.

Es handelt sich dabei um einen sogenannten Laientest für die Eigenanwendung. Die Eltern erhalten die Tests für zu Hause, damit die Durchführung für die Kinder im vertrauten familiären Rahmen möglich ist.

Die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten erhalten mit den Schnelltests ein Formular zur Erklärung der Testdurchführung sowie ein Merkblatt zur sicheren Vorgehensweise bei der Testung.

Wichtig! Sollte die Durchführung des Antigentests ein positives Ergebnis aufweisen, haben die Eltern umgehend einen PCR-Test bei ihrem Kind, zum Beispiel in einer Kinderarztpraxis, bei dem Hausarzt oder in einer Corona-Schwerpunktpraxis zu veranlassen.

 

In gemeinsamer Verantwortung sollte von diesem Testangebot für die Kinder regen Gebrauch gemacht werden, damit die Einrichtungen möglichst konstant geöffnet bleiben können.

 

Für Rückfragen stehen die pädagogischen Fachkräfte in den jeweiligen Kindergärten sowie die Mitarbeiter des Sachgebiets „Kindertagesbetreuung“ im Oberkircher Rathaus gerne zur Verfügung.

Schulen

In den neuen Verordnungen entfallen die inzidenzabhängigen Vorgaben, nach denen sich bisher die einschränkenden Maßnahmen bestimmt haben. Somit gibt es nun keine Regel mehr, die Wechsel- oder Fernunterricht ab dem Überschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes vorschreibt. Zudem ist der Sportunterricht inzidenzunabhängig zulässig, wobei es zu Einschränkungen kommt, sollte eine positiver Corona-Fall auftreten. Dann ist in der betreffenden Klasse/Gruppe ausschließlich kontaktarmer Sport erlaubt, muss ihr ein fester Bereich der Sportstätte zur alleinigen Nutzung zugewiesen werden, und die Schülerinnen und Schüler müssen zu anderen Klassen/Gruppen mindestens anderthalb Meter Abstand halten.  

Masken- und Testpflicht als Sicherheitszäune
Die Testpflicht an Schulen und Schulkindergärten wird das Kultusministerium als Sicherheitszaun fortführen. Hiervon ausgenommen sind immunisierte Personen, also Menschen, die geimpft oder genesen sind. Außerdem gilt die Maskenpflicht, und zwar unabhängig von der Inzidenz. Sie entfällt demnach auch nicht beim Unterschreiten eines früheren Schwellenwertes. Die Ausnahmen der Maskenpflicht bleiben allerdings bestehen. Masken müssen demnach beispielsweise nicht im fachpraktischen Sportunterricht oder im Unterricht in Gesang und mit Blasinstrumenten getragen werden. Beim Essen und Trinken sowie in den Pausenzeiten außerhalb des Gebäudes entfällt die Maskenpflicht genauso wie für Schwangere, die aufgrund der Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutzgesetz im Unterricht eingesetzt werden können, sofern der Abstand von 1,5 Metern zu allen Personen immer sicher eingehalten werden kann. 
Weiterhin sind Räume spätestens alle 20 Minuten zu lüften – außer CO2-Sensoren warnen vorher. Dann ist das Lüften schon vor der 20-Minuten-Spanne obligatorisch. Sollten mobile Luftfiltergeräte zum Einsatz kommen, muss dennoch weiterhin gelüftet werden. Insgesamt gilt die Empfehlung, zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. 

Tägliche Test- statt Absonderungspflicht
Die Landesregierung hat außerdem die Absonderungsregeln angepasst. So tritt beispielsweise an die Stelle der Absonderungspflicht von engen Kontaktpersonen die Verpflichtung zu einer täglichen Testung – mindestens mittels Schnelltest. Sollte in einer Klasse/Gruppe ein positiver Corona-Fall auftreten, so müssen sich alle Schülerinnen und Schüler dieser Klasse/Gruppe für die Dauer von fünf Schultagen täglich testen. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, der Grundstufen der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren, der Grundschulförderklassen und Schulkindergärten sowie für Kinder unter 8 Jahren, diese müssen sich nur einmal vor Wiederbetreten der jeweiligen Schule oder Kindertageseinrichtung testen lassen. 
Ferner dürfen alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse/Gruppe mit Infektionsfall für fünf Schultage nur in ihrer jeweiligen Klasse/Gruppe unterrichtet werden. Dies gilt entsprechend für Betreuungs- und Förderangebote sowie in Schulmensen. Oberstes Gebot sind hier möglichst konstante Gruppen, um das Risiko der Infektionsausbreitung zu minimieren. Außerdem ist nun geregelt, dass Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben, grundsätzlich als getestet gelten, da sie ja in den Einrichtungen regelmäßig getestet werden. Sie benötigen deshalb beispielsweise für den Zoo- oder Restaurant-Besuch keinen Nachweis über ein negatives Testergebnis, sondern müssen nur glaubhaft machen, dass sie Schülerinnen oder Schüler sind – etwa mittels Schülerausweis, Schülerabo der Verkehrsbetriebe oder durch einen schlichten Altersnachweis bei jüngeren Kindern. 

Die Verordnung und die weiterführenden Informationen stehen im Internet auf der Seite des Kultusministeriums zur Verfügung.

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt das Ministerium unter: km-bw.de