Oberkirch Corona

Seitenbereiche

Navigation

Seiteninhalt

Unterstützung für Eltern

Das aktuelle Infektionsgeschehen erfordert immer noch besondere Vorgehensweisen in den Schulen und Kindergärten und stellt auch für die Familien eine große Herausforderung dar.

Um das Bildungs- und Betreuungsangebot in den Oberkircher Einrichtungen weiterhin gut aufrechterhalten sind gemeinsame Maßnahmen zum Schutz vor möglichen Ansteckungen notwendig. Dabei gilt es die richtige Balance zwischen der täglichen Öffnung der Einrichtungen und dem Gesundheitsschutz für alle Beteiligten vor Ort jeweils zu finden.

In den Kindergärten und in der Kindertagespflege findet seit dem 22. Februar 2021 wieder ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt.

 

Schnelltests in den Kindergärten
Neben der konsequenten Einhaltung der Gruppentrennung ist auch das Testen ein wichtiger Baustein der Vorsorge in den Kindergärten.

Seit Februar ist für das pädagogische Fachpersonal die Möglichkeit eingerichtet, sich wöchentlich zweimal testen zu lassen.

Doch das aktuelle Impfgeschehen macht deutlich, dass trotz der bislang schon unternommenen Anstrengungen noch verstärkt getestet werden muss. Deshalb sieht die Strategie des Landes vor, zusätzlich auch freiwillig zweimal die Woche die Kinder freiwillig zu testen. Land und Kommunen haben sich darauf verständigt, die Kosten für die Beschaffung der Schnelltests gemeinsam zu tragen. Ein hoher Anteil wird jedoch von den Städten und Gemeinden getragen.

Für die Umsetzung der Teststrategie in Oberkirch wurde ein gemeinsames Vorgehen unter den Kindergartenträgern vereinbart. Die Stadt Oberkirch hat dabei die Beschaffung und Verteilung der Schnelltests übernommen. Für die freiwilligen Tests der Kindergartenkinder wurden sogenannte „3 in 1 – Schnelltests“ angeschafft. Diese können nicht nur im Nasen- beziehungsweise Rachenbereich eingesetzt werden, sondern auch als Lolli-Test im Mund genutzt werden. Die kindgerechte Anwendung als Lolli-Test war bei der Beschaffung wichtig.

Es handelt sich dabei um einen sogenannten Laientest für die Eigenanwendung. Die Eltern erhalten die Tests für zu Hause, damit die Durchführung für die Kinder im vertrauten familiären Rahmen möglich ist.

Die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten erhalten mit den Schnelltests ein Formular zur Erklärung der Testdurchführung sowie ein Merkblatt zur sicheren Vorgehensweise bei der Testung.

Wichtig! Sollte die Durchführung des Antigentests ein positives Ergebnis aufweisen, haben die Eltern umgehend einen PCR-Test bei ihrem Kind, zum Beispiel in einer Kinderarztpraxis, bei dem Hausarzt oder in einer Corona-Schwerpunktpraxis zu veranlassen.

 

In gemeinsamer Verantwortung sollte von diesem Testangebot für die Kinder regen Gebrauch gemacht werden, damit die Einrichtungen möglichst konstant geöffnet bleiben können.

 

Für Rückfragen stehen die pädagogischen Fachkräfte in den jeweiligen Kindergärten sowie die Mitarbeiter des Sachgebiets „Kindertagesbetreuung“ im Oberkircher Rathaus gerne zur Verfügung.

Schulen
Im Ortenaukreis können seit dem 19. April alle Jahrgangsstufen in allen Schularten in den Präsenz- beziehungsweise Wechselbetrieb unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln zurückkehren.

Der Zutritt zur Schule und die Teilnahme am Präsenzunterricht sind grundsätzlich nur mit Nachweis eines aktuellen negativen Antigen-Schnelltests beziehungsweise Selbsttests möglich. Die Testpflicht trägt maßgeblich dazu bei, trotz nach wie vor hoher beziehungsweise steigender Inzidenzen eine schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Ein Testangebot, das ohne weitere Konsequenzen abgelehnt werden kann, in Kombination mit der bereits an Schulen bestehenden Pflicht zum Tragen medizinischer Masken, ist kein ausreichendes Mittel. Damit ist es mit Blick auf die rasante Ausbreitung der gefährlicheren und besorgniserregenden Virusmutanten nicht geeignet, um das Ziel des besten Schutzes der Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten zu erreichen.

Die an den Schulen zur Anwendung kommenden Testkits zur Selbsttestung unter entsprechender Anleitung sind einfach, schmerzfrei sowie ohne körperlichen Eingriff anwendbar.

Die Tests an den Schulen werden von der jeweiligen Schulleitung organisiert und verantwortet. Die Schulleitungen bestimmen auch den Zeitpunkt der Tests beziehungsweise die Testintervalle.

 

Notbetreuung Schulen
Für die teilnahmeberechtigten Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, der Grundschulförderklassen, der Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie aller Klassenstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren wird eine Notbetreuung eingerichtet, sofern und soweit sie noch nicht wieder am Präsenzbetrieb teilnehmen können. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler,

 

1. deren Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist,

2. deren Erziehungsberechtigte beide in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben, und hierdurch an der Betreuung gehindert sind, oder

3. die aus sonstigen schwerwiegenden Gründen auf eine Notbetreuung angewiesen sind.

 

Die Notbetreuung wird für die regulären Unterrichts- und Betreuungszeiten eingerichtet und ist an der Schule des Kindes zu beantragen.

 

Für die Beantragung der Notbetreuung bitte dieses Formular benutzen: