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Gesundheitspass in Frankreich verpflichtend

Artikel vom 11.08.2021

Gelber Impfpass reicht nicht mehr aus
 
Seit Montag, 9. August, muss jeder, der auf der französischen Rheinseite ein Restaurant, ein Café oder eine Bar besuchen oder in einen Fernzug oder Fernbus steigen möchte und älter als 17 Jahre ist, einen Gesundheitspass – sogenannten pass sanitaire - vorweisen können. Für vollständig Geimpfte ist dies einfach: Sie können den QR-Code entweder in die deutsche Corona-Warn-App oder in die französische Corona-App TousAntiCovid laden oder in Papierform vorzeigen.
 
Der gelbe Impfpass wird als Nachweis – da leicht zu fälschen – nicht mehr anerkannt. Genesene oder frisch negativ Getestete können ihre Testergebnisse nur in Papierform präsentieren – die QR-Codes können in Frankreich nicht gelesen werden.
 
Bisher wurde der Gesundheitspass bereits beim Besuch von Kultur- oder Sportveranstaltungen - draußen und drinnen, in Freizeitparks, Zoos, auf Messen, Ausstellungen und Jahrmärkten gefordert, wenn mehr als 50 Menschen zusammengekommen sind – nun gilt die Nachweispflicht unabhängig von der Personenzahl. Darüber hinaus benötigt den Gesundheitspass auch, wer in ein Altenheim oder in ein Krankenhaus gehen möchte. Je nach Corona-Lage kann die Präfektin anordnen, dass der Pass auch für bestimmte Einkaufszentren verpflichtend wird.
Vom 30. August an müssen alle Beschäftigten in Bereichen mit Publikumsverkehr einen Gesundheitspass vorweisen können.

Wer in Deutschland weiter als 30 Kilometer vom Zielort im Elsass entfernt wohnt, muss über einen der drei Nachweise - Geimpft, Genesen oder Getstet - verfügen. Die Ausnahme für Grenzbewohner gilt nur für Aufenthalte bis zu 24 Stunden. Bei Verstößen droht eine Strafe von 135,- Euro.